Archiv für 8. August 2013

Pressemitteilung “Die JU im Vorwahlsommerloch”

“Unser” Kandidat Stefan hat zum aktuellen Schwachsinn der jungen Union eine kleine Pressemitteilung veröffentlicht, die wir dokumentieren:

Als Reaktion auf den aktuellen Versuch der Jungen Union Bayern, eine vermeintliche Angst der Wählerinnen und Wähler vor einer Rot-Rot-Grünen Regierung auf Bundesebene zu schüren (“Ein Gespenst geht um in Deutschland – das einer linken, bürgerfeindlichen Regierung.”) erklärt Stefan Gerbig (Landtagskandidat der LINKEN für Nürnberg-Ost):

“Passend zum Wahlkampf greift die JU auf ihren sehr alten, sehr kleinen Vorrat an Propagandaversatzstücken zurück: Als sei seit 1990 in der politischen Landschaft nichts geschehen, wird die LINKE zur SED umgelogen und allen Ernstes die Möglichkeit des Wiederauflebens der DDR an die Wand gemalt.
Nun könnte man diesen eindrucksvollen Beleg für den Realitätssinn der Jungkonservativen getrost im Vorwahlsommerloch stehen lassen – wenn denn nicht gegenwärtig tatsächlich zahlreiche, ungeheuere Parallelen zur inhumanen Politik der DDR im Raum stünden:
Vor was genau will denn die Jugend einer Partei warnen, die Jahrzehnte allein regierte und sich dabei einen Filz an Vetternwirtschaft und Korruption geschaffen hat, der alle paar Jahre für Heiterkeit, Ärger („Amigos“) und/oder Milliardenkosten (Hypo Alpe-Adria) sorgt?
Will sie den Bürgerinnen und Bürgern einreden, dass ein menschenverachtendes Grenzregime, Massenverarmung und Totalüberwachung kurz bevorstehen? Das alles gibt es bereits! So anders können die Uhren bei der JU doch gar nicht gehen, dass ihnen die Begriffe Frontex, Hartz IV und Prism noch nichts sagen! Es fehlt gerade noch, dass die JU davor warnt, die LINKE wolle flächendeckendes Doping im Leistungssport einführen!
Es gibt ein Problem daran, mit dem Finger auf andere zu zeigen: es zeigen drei auf einen selbst zurück. Und was es im Falle der CSU und ihrer Jugendorganisation dort zu sehen gibt, lässt nur einen Schluss zu:
Bayern muss sich ändern!
Dafür trete ich ein!“